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St. Edith Stein

Das Gemeindezentrum St. Edith Stein befindet sich - entsprechend der ökumenischen Tradition auf dem Brüser Berg - im architektonischen Verbund mit den Gemeinderäumen der evangelischen Emmaus Kirche als Teil des Stadtteilzentrums Brüser Berg, das neben den kirchlichen Gemeinderäumen einen städtischen Saal, eine Stadtteilbücherei, ein Jugendzentrum, einen Kindergarten und das Stadtteilbüro des Diakonischen Werkes enthält. Dieses Stadtteilzentrum wurde vom Architekten-Büro Ortner & Ortner (Wien) geplant.

 

 

Geschichte

In den 1990er Jahren erbaut, wurde sie 1993  vom Kölner Weihbischof Norbert Trelle geweiht.

Sie ist gestaltet ganz aus dem Geist des II. Vatikanischen Konzils: Ein lichter, einfacher, übersichtlicher Raum, der vor allem als Hülle dient für die Gemeinde, die sich um eine Mitte versammelt. Und diese Mitte ist der Ort für den „Tisch des Wortes“, den Ambo, und – zentral und unübersehbar – für den „Tisch des Brotes“, den Altar. Der Versammlung um dieser Mitte ist alles zugeordnet. Davor bleibt alles andere Randerscheinung.

 

Altar, Ambo und Taufstein tragen die unverwechselbare Handschrift des Bildhauers Ulrich Rückriem.

Im Altar schaut uns geradezu das Urbild eines Altares an: Ein unbehauener Opferstein, fest in der Erde gegründet, so wie sie einst die Patriarchen im Land der Verheißung errichtet haben. Ein Stein, wie jener, wo Abraham glaubte, seinen Sohn opfern zu sollen.

Durch einen Geniestreich des Bildhauers wurde aus diesem archaischen Opferstein ein Tisch. Der Tisch, an den Gott selbst uns einlädt. Der Tisch der Eucharistie, an dem er uns seinen Sohn schenkt.

Wahrhaftig das Urbild eines Altars für den Alten und den Neuen Bund.

 

 

Wenn man das Ganze auf sich wirken lässt, hat man in der Tat den Eindruck: Der ganze Kirchenraum ist nur um dieser Mitte willen gebaut worden.