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Fair -Phone

Ein Wissen, dass vielleicht weniger bekannt ist als die Misszustände in der Textilindustrie, ist der Fakt, dass in Mobiltelefonen viele seltene und schwer abbaubare Metalle stecken. Diese werden überwiegend in Ländern der dritten Welt unter oft menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen und die Umwelt schädigend abgebaut.

Auch die Herstellung und Entsorgung der Mobiltelefone verläuft oft in unmenschlichen und unökologischen Prozessen.

 

Was können wir tun?

Als erste wirksame Maßnahme können wir unser Mobiltelefon – wie grundsätzlich alles, was wir gebrauchen – so lange verwenden, bis es irreparabel kaputt ist. Dann  ist es fachgerecht zu entsorgen – auf keinen Fall im Restmüll, denn das ist sogar verboten. Es gibt viele Initiativen, die Mobiltelefone sammeln. Ziel ist es, nicht nur Schäden durch illegale Entsorgung zu vermeiden, sondern auch möglichst viele der wertvollen Rohstoffe für die Wiederverwendung daraus zu gewinnen.

Wir vom Sachausschuss Eine Welt wollen uns dieses Problems auch annehmen und sammeln in zeitlich begrenzten Aktionen alte Mobiltelefone in den drei Kirchen der Gemeinden. Zudem können Sie diese auch beim Eine-Welt-Verkauf an jedem zweiten Samstag nach der Vorabendmesse in der Unterkirche von St. Rochus abgegeben werden. Auch können alte Mobiltelefone in der Bücherei St. Rochus in eine bereitstehende Box gelegt werden.

 

Fairphone

Die niederländische Organisation Waag Society vertreibt Smartphones, die nicht nur möglichst fair produziert werden, sondern deren Hardware auch Reparaturen besser zulässt; dazu soll die Software so gestaltet sein, dass das Smartphone länger attraktiv ist. Da das Fairphone erfreulicherweise große Nachfrage erfährt, ist es im firmeneigenen Shop (https://shop.fairphone.com/de/) nur über die Warteliste erhältlich. Eine schnellere Alternative bietet sich über Telefonanbieter wie z. B. 1&1.

 

Quelle: Flyer „Die Wertschöpfungskette von Mobiltelefonen“ von SÜDWIND e.V. Bonn, Januar 2015