Pastoralbüro

St. Rochus und Augustinus

Rochusstraße 223
53123 Bonn

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Häufige Fragen - Tod und Trauer

 

Welche Form der Trauergottesdienste gibt es?

  • Die traditionelle Form ist die Feier der Auferstehungsmesse mit der anschließenden Beisetzung auf einem Friedhof.
  • Für immer mehr Menschen ist die Mitfeier der Hl. Messe etwas Fremdes, gerade auch, wenn viele Menschen anderer Konfessionen oder Religionen an dem Trauergottesdienst teilnehmen. In solchen Fällen ist ein Wortgottesdienst in der Friedhofskapelle zu empfehlen. Dort ist der Sarg bzw. die Urne aufgebahrt und wird dann zum Grab begleitet.
    In solchen Fällen besteht die Möglichkeit, dass die Angehörigen abends die jeweilige Werktagsmesse mitfeiern und des Verstorbenen in diesem Rahmen gedenken. 

 

Ist eine Aufbahrung des Sarges oder der Urne in der Kirche möglich?

Im Rahmen einer Hl. Messe ist die Aufbahrung des Sarges ein sehr ausdrucksstarkes Zeichen. Der Verstorbene, für den gebetet wird, ist noch ein letztes Mal im Kreis der Gemeinde. Unmittelbar im Anschluss an die Eucharistiefeier folgen dann in der Kirche die Riten zur Verabschiedung. Auf dem Friedhof versammelt sich die Gemeinde dann nicht mehr in der Kapelle, sondern geleitet den Sarg von einem Treffpunkt aus direkt zum Grab. Bitte beachten Sie, dass bei dieser Form der Beisetzung aber höhere Kosten beim Bestatter anfallen können. Auch können in der Kirche nur maximal 3 Kränze aufgestellt werden. In der Kirche ist das Abspielen von nicht religiöser Musik in der Regel nicht möglich.

 

Kann ich auf einem Friedhof meiner Wahl bestattet werden?

Selbstverständlich. Gemäß kirchlicher Ordnung sind die Geistlichen der Pfarrgemeinde nur verpflichtet, Beerdigungen von Gläubigen, die in der Pfarrei gemeldet sind, auf Friedhöfen im Umkreis von bis zu 20 km vorzunehmen. Liegt der Friedhof weiter entfernt, so wird der Bestatter mit einem Geistlichen vor Ort Kontakt aufnehmen.

 

Zu welchen Zeiten können Bestattungen stattfinden?

Wir versuchen den Wünschen der Angehörigen entgegenzukommen. Aber es ist manchmal nicht leicht, die freien Bestattungstermine der Friedhöfe, die der Geistlichen und der Bestatter mit den Wünschen der Angehörigen in Einklang zu bringen. An Nachmittagen finden in der Regel keine Bestattungen statt. Ebenso sind mittwochs wegen des Dienstgesprächs des Pastoralteams vor 12:00 Uhr keine Bestattungen möglich. Wird an Montagen eine Auferstehungsmesse gewünscht, so wird diese um 09:00 Uhr in St. Rochus gefeiert.

 

Sind Bestattungen auch am Samstag möglich?

Bitte haben Sie Verständnis, dass die Geistlichen der Pfarrei an Samstagen keine Bestattungen vornehmen.

 

Kann jemand, der nicht in der Kirche war, kirchlich beerdigt werden?

Wer aus der Kirche austritt, erklärt nach kirchlichem Verständnis auch, dass er auf eine kirchliche Trauerfeier verzichtet. 
Bei nicht getauften Kindern sowie in Sonderfällen ist eine kirchliche Bestattung in Absprache mit dem Ortspfarrer möglich.
Wenn Sie als Angehörige Trost suchen, können Sie sich selbstverständlich an Ihre Seelsorger wenden. (Seelsorgegespräche - hier)

 

Was ist ein Sechswochenamt oder ein Jahrgedächtnis?

Nach vierzig Tagen, also etwa nach sechs Wochen, wird in unserer Gegend nach alter Tradition in einer Hl. Messe - dem sogenannten Sechswochenamt - des Verstorbenen noch einmal in besonderer Weise gedacht. Eine weitere Tradition ist das sogenannte Jahrgedächtnis. Auch wird im Rahmen einer normalen Messfeier des Verstorbenen gedacht. Die Bestellung einer solchen Messe – Messintentionen genannt –, als Sechswochenamt oder als Jahrgedächtnis, können Sie im Pastoralbüro (rechtzeitig) vornehmen. Der Name der/s Verstorbenen erscheint am betreffenden Tag in der Gottesdienstordnung unseres Sonntagsbriefes und er wird auch in der Hl. Messe vom Priester genannt.