Ökumene

"Die Sorge um die Wiederherstellung der Einheit ist Sache der ganzen Kirche, sowohl der Gläubigen wie auch der Hirten, und geht einen jeden an, je nach seiner Fähigkeit ...“ (Zweites Vatikanisches Konzil: Dekret über den Ökumenismus, 5)

 

Das Zweite Vatikanische Konzil macht die Sorge um die Einheit der Christen zu unser aller Aufgabe. Nicht zuletzt durch die räumliche  Gegebenheiten und gemeinsame Historie um die Gemeindegründungen ist diese ökumenische Verbundenheit im Glauben besonders auf dem Brüser Berg lebendig. Circa 2-3 mal im Jahr treffen sich hier Gemeindemitglieder der evangelischen Emmaus-Gemeinde, der selbstständig lutherischen St. Markus-Gemeinde und der katholischen St. Edith Stein-Gemeinde um gemeinsame Anliegen und Aktionen zu besprechen. Das gegenseitige Wahrnehmen und Umeinander wissen, sowie das Mittragen der Sorgen und Nöte der benachbarten Gemeinden, durch Tatkraft oder Gebet, stehen hierbei im Vordergrund. Aber diese Treffen dienen auch der konkreten Planung ökumenischer Veranstaltungen, wie z. B. der Spätschichten, des Passahmahls, des Erntedankfestes, sowie Gemeindefestes und vielem mehr.

 

So sehr wir uns alle wünschen, dass diese Treffen und Planungen wieder möglich sind, gibt es hier noch viele offene Fragen. Auch die wieder steigenden Zahlen bereiten einigen ungute Gefühle. Derzeit sind Planungen im Gange,  dass unter den aktuellen Vorgaben wieder Gemeindeleben möglich wird, wenn auch anders.