Ansprechpartner

Kurt Hägerbäumer
Tel: 18 03 75 37
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Termine 2019

So 01.12.

 

19:30 - 21:30 Uhr

in St. Edith Stein

Bibliodrama

 

Bibliodrama ist eine besonders intensive Form sich einem biblischen Text zu nähern.

Verschiedene Stellen aus den Evangelien werden in der Auseinandersetzung mit dem Text und durch Rollenspielen für die eigene konkrete Lebenssituation erschlossen. Durch die Identifikation mit einzelnen Figuren der jeweiligen Textstelle wird erfahrbar, was der Bibelext mit persönlichen heutigen Lebenssituationen zu tun haben kann und welche Heilungsenergie in diesen biblischen Text zu finden sind. Das Wort Gottes kann so konkret in das Leben der einzelnen hineinsprechen und wirkmächtig werden. Teilnehmende können hierbei erfahren, wie die biblischen Geschichten jedem ein Glaubens- und Heilsangebot machen.
Die Abende finden an vier Sonntagen jeweils von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr in St. Edith Stein auf dem Brüser Berg statt.
Es handelt sich um jeweils abgeschlossene Einheiten, sodass Interessierte jederzeit dazu kommen können.

Die Themen werden frühzeitig auf der Webseite und im Blickpunkt bekannt gegeben.

 

   Herzlich willkommen!

 

5 Fragen an Kurt Hägerbäumer

Redaktionsteam: Was genau ist denn ein Bibliodrama?

Kurt Hägerbäumer: "Bibliodrama ist das inszenierte Abenteuer der Begegnung zwischen einer oder mehreren Personen mit einem biblischen Text." Das Bibliodrama ist eine zeitgemäße Form, die Bibel so zu erfahren, wie sie gemeint ist, nämlich als lebendiger, Buch gewordener Schatz menschlicher Glaubenserfahrung und als Chance, Gott selbst zu begegnen.

 

Redaktionsteam:  Kurt, es gibt ja sogar eine Gesellschaft für Bibliodrama.

Kurt Hägerbäumer: Ja. Die Gesellschaft für Bibliodrama (GfB) ist ein ökumenischer Zusammenschluss von Förderern des Bibliodramas und von qualifizierten Bibliodramaleitenden in Form eines gemeinnützigen Vereins. Zu ihr gehören etwa 150 Mitglieder, zumeist aus Deutschland.

 

Redaktionsteam: Menschen in Europa tun sich doch mit dem Rollenspiel eher schwer. Wie reagieren die Teilnehmer darauf?                 

Kurt Hägerbäumer: Nun, Rollenspiele kennt der heutige aufgeschlossene Europäer auch aus der Psychologie und Pädagogik. Viele Diözesen, so auch das Erzbistum Köln haben seit langem z.B. auch in der Priesterausbildung oder in den Beratungsstellen der Caritas – genauso in der ev. Diakonie – den Einsatz von Rollenspielen zur besseren Selbst- und Fremderkenntnis eingesetzt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die ich seit 2017 aktiv erlebt habe, kamen mit den Rollenspielen durch die kompetente Anleitung von Frau Diplomtheologin Sylvia Dörnemann sehr gut zurecht und gaben positive Rückmeldungen.

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Beitrag aus der neuen Interviewreihe des Redaktionsteams. In unregelmäßigen Abständen führt das Redaktionsteam Interviews zu aktuellen Themen, Veranstaltungen oder Entscheidungen aus Pfarrgemeinderat, Kirchenvorstand oder Erzbistum durch, die im Blickpunkt/Newsletter und auf der Homepage veröffentlcht werden.