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Fair - Kaufen

Mit dem Verkauf von Lebensmitteln aus fairem Handel wollen wir erreichen, dass es den Bauern und Produzenten in den Herkunftsländern wirtschaftlich besser geht. Sie erhalten gerechte Löhne, langfristige Arbeitsverträge und sind in die wirtschaftlichen Prozesse verantwortlich eingebunden. Ihr Ziel, ohne den ausbeuterischen Zwischenhandel selbstbestimmt zu arbeiten und zu leben, wollen wir gerne unterstützen.

Sie als Verbraucher sollen fair gehandelte Lebensmittel in der Sicherheit genießen können, dass diese auch tatsächlich fair gehandelt sind. Denn andernfalls wäre Ihr guter Wille unwirksam. Die Fair-Handelsbetriebe werden u. a. von unabhängigen Organisationen (FLO und WFTO) kontrolliert.

Uns ist es in unserer Gemeinde wichtig soziale Verantwortung zu übernehmen und ein Bewusstsein für eine gerechtere Verteilung der Güter zu schaffen.

Achten Sie bei Ihrem Einkauf auf die Siegel des Fairen Handels oder nutzen Sie die Gelegenheit des Einkauf bei uns.

Verkauf von fair gehandelter Ware

Der Verkauf von fair gehandelten Produkten in St. Edith Stein findet zu den Öffnungszeiten des Eine Welt-Cafés jeden ersten Mittwoch im Monat von 15:00 - 17:00 statt. Für die Teilnahme gilt die 2G+ Regel.

Der Verkauf von fair gehandelten Waren findet jeden zweiten Sonntag im Monat nach dem Sonntagsgottesdienst, der um 10 Uhr beginnt,  in der Unterkirche von St. Rochus statt, sofern der Verkauf nach der Corona-Schutzverordnung zulässig ist. Zur Zeit jedoch nicht.

Es besteht jedoch die Möglichkeit, fair gehandelte Waren per E-Mail oder telefonisch zu bestellen. Die Übergabe der Ware und die Bezahlung erfolgt dann jeweils nach Absprache. Wir würden uns freuen, wenn Sie dieses Angebot nutzen würden!

Zur Zeit sind wir fünf Leute, die sich um den Verkauf von fair gehandelten Waren kümmern. Wir suchen weitere Menschen, die uns hierbei unterstützen. Wenn Sie Interesse haben, wenden Sie sich an Adelheid Muszynski.

Bestellung per Telefon oder Mail über: Adelheid Muszynski

Uns ist es in unserer Gemeinde wichtig soziale Verantwortung zu übernehmen und ein Bewusstsein für eine gerechtere Verteilung der Güter zu schaffen.

Ein jeder von uns hat die Chance durch Konsum- und Einkaufsverhalten das Einhalten von Mindeststandards in der Textil-Herstellung und Vermarktung zu unterstützen. Dies ist uns sehr wichtig und wir möchten möglichst viele anstecken und anregen an einer gerechteren Welt mitzuwirken.

Fair hergestellte Kleidung erkennt man an Siegeln, von denen besonders „Fair Wear“ (unter www.fairwear.org/brands findet man eine alphabetische Liste der zugehörigen Firmen) und „Fairtrade Textile Production“ für faire Arbeitsbedingungen während des gesamten Arbeitsprozesses stehen. Andere Siegel bestätigen die nachhaltige Herstellung. Einen Überblick über die vielen Siegel und ihre Bewertung hinsichtlich ihrer Relevanz für soziale Verträglichkeit finden Sie in den beiden Broschüren von FEMNET e.V. in denen Sie Geschäfte in Bonn bzw. Köln finden, die fair hergestellte Kleidung im Sortiment haben:

Uns ist es in unserer Gemeinde wichtig soziale Verantwortung zu übernehmen und ein Bewusstsein für eine gerechtere Verteilung der Güter zu schaffen.

Auch bei der Urlaubsplanung können sie fair oder weniger fair buchen. Die Anzahl der Reiseveranstalter, die auf Nachhaltigkeit und Wertschöpfung im Zielland achten, nimmt erfreulicher Weise zu. Dazu gehört die Beteiligung der lokalen Bevölkerung an der Ausgestaltung von Tourismusangeboten, ebenso wie angemessene Preise und Löhne, die zur Entwicklung des Gemeinwohls beitragen und die wirtschaftlichen Erträge den Menschen in den Zielgebieten zugute kommen lassen. Echte Begegnung mit den Menschen und Kulturen vor Ort stehen bei der Zusammenstellung dieser Reiseangebote im Vordergrund.

Wir möchten Sie anregen, Ihrem nächsten Urlaub im Sinne von Sozialverantwortung und Umweltfreundlichkeit einen Mehrwert zu verschaffen.

Zertifizierte und mehrfach ausgezeichnete Anbieter sind z. B.:

Ein Wissen, dass vielleicht weniger bekannt ist als die Misszustände in der Textilindustrie, ist der Fakt, dass in Mobiltelefonen viele seltene und schwer abbaubare Metalle stecken. Diese werden überwiegend in Ländern der dritten Welt unter oft menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen und die Umwelt schädigend abgebaut.

Auch die Herstellung und Entsorgung der Mobiltelefone verläuft oft in unmenschlichen und unökologischen Prozessen.

Was können wir tun?

Als erste wirksame Maßnahme können wir unser Mobiltelefon – wie grundsätzlich alles, was wir gebrauchen – so lange verwenden, bis es irreparabel kaputt ist. Dann  ist es fachgerecht zu entsorgen – auf keinen Fall im Restmüll, denn das ist sogar verboten. Es gibt viele Initiativen, die Mobiltelefone sammeln. Ziel ist es, nicht nur Schäden durch illegale Entsorgung zu vermeiden, sondern auch möglichst viele der wertvollen Rohstoffe für die Wiederverwendung daraus zu gewinnen.

Wir vom Sachausschuss Eine Welt wollen uns dieses Problems auch annehmen und sammeln in zeitlich begrenzten Aktionen alte Mobiltelefone in den drei Kirchen der Gemeinden. Zudem können Sie diese auch beim Eine-Welt-Verkauf an jedem zweiten Samstag nach der Vorabendmesse in der Unterkirche von St. Rochus abgegeben werden. Auch können alte Mobiltelefone in der Bücherei St. Rochus in eine bereitstehende Box gelegt werden.

Fairphone

Die niederländische Organisation Waag Society vertreibt Smartphones, die nicht nur möglichst fair produziert werden, sondern deren Hardware auch Reparaturen besser zulässt; dazu soll die Software so gestaltet sein, dass das Smartphone länger attraktiv ist. Da das Fairphone erfreulicherweise große Nachfrage erfährt, ist es im firmeneigenen Shop (shop.fairphone.com/de/) nur über die Warteliste erhältlich. Eine schnellere Alternative bietet sich über Telefonanbieter wie z. B. 1&1.

Quelle: Flyer „Die Wertschöpfungskette von Mobiltelefonen“ von SÜDWIND e.V. Bonn, Januar 2015

Eine-Welt-Café
St. Edith-Stein

Das Eine-Welt-Café ist neben dem Verkauf von fair gehandelten Waren ein beliebter Treffpunkt auf dem Brüser Berg.

Mit diesem Verkauf von Lebensmitteln wollen wir erstens erreichen, dass es den Bauern und Produzenten in den Herkunftsländern besser geht. Als Mitglieder des fairen Handels können sie zu menschenwürdigen Bedingungen arbeiten. Sie erhalten gerechte Löhne, langfristige Arbeitsverträge und sind in die wirtschaftlichen Prozesse verantwortlich eingebunden. Ziel ist es, ohne den ausbeuterischen Zwischenhandel selbstbestimmt zu arbeiten und zu leben.

Zweitens sollen Sie als Verbraucher von fair gehandelten Lebensmitteln die Sicherheit genießen können, dass diese auch tatsächlich fair gehandelt sind. Denn andernfalls wäre Ihr guter Wille unwirksam. Die Fair-Handelsbetriebe werden u. a. von unabhängigen Organisationen (FLO und WFTO) kontrolliert.

Und drittens ist unser ganz konkretes Ziel, die Menschen in unserer unmittelbaren Umgebung für das Thema des Fairen Handels zu sensibilisieren. Dabei können Sie uns durch Ihren Einkauf und Weitererzählen unterstützen!

Der erwirtschaftete Erlös kommt der Entwicklungsarbeit von Pfarrer Geraldo Gereon in unserer Partnergemeinde im Nordosten Brasiliens zugute. Mit über 20.000,00 € konnte die Gemeinde Pater Gereon bisher unterstützt werden.

Derzeit ist der Verkauf von Fair gehandelten Waren nur unregelmäßig möglich. Wir informieren zeitnah über Verkaufstermine. Leider muss auch der Kaffeeausschank im Anschluss an die Sonntagsmesse derzeit entfallen.

Uns ist es in unserer Gemeinde wichtig soziale Verantwortung zu übernehmen und ein Bewusstsein für eine gerechtere Verteilung der Güter zu schaffen.

Deswegen weisen wir hier gerne auf Vorträgen und Aktionen in Bonn hin und wollen so anregen über den Tellerrand zu schauen.

Besonders für diejenigen, die sich im fairen Handel engagieren, vielleicht auch interessant dieser Artikel zum Thema „Klimawandel und Fairer Handel“. (Dokument/Link funktioniert nicht)